Die Dienstleistungs Gesellschaft Taunus gGmbH Startseite

Die Dienstleistungs-Gesellschaft-Taunus gGmbH

1999 wurde vom Main-Taunus-Kreis und der Josefs-Gesellschaft/Köln – Träger des Antoniushauses in Hochheim – die Dienstleistungs-Gesellschaft Taunus gGmbH gegründet (s. Organigramm und Leitbild).

Der Integrationsbetrieb DGT gGmbH hat sich zum Ziel gesetzt, einen dauerhaften Beitrag zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit behinderter Menschen zu leisten.
Auch Menschen mit Behinderungen wollen und können ihre Existenz durch eigene Arbeitsleistung sichern – wenn sie dazu eine Chance erhalten.
Arbeit ist mehr als Geldverdienen: Bestätigung der eigenen Person, neue Erfahrungen sammeln, Wissen erwerben, sich Herausforderungen stellen, soziale Kontakte erweitern. Berufliche Integration bedeutet auch soziale Integration.

Im Laufe der Geschäftsjahre wurden neue Arbeitsfelder ausgebaut und erschlossen.

Heute unterteilt sich die DGT gGmbH in zwei Kernbereiche:

  • dem Integrationscenter für arbeitsuchende Personen mit (Schwer-) behinderungen und mehrfachen Vermittlungshemmnissen.
  • dem Dienstleistungscenter mit den Bereichen Ganztagsschulen, Schulküchen, Teilhabe – und  Arbeitsassistenz und Serviceleistungen rund um das Büro .

Wir sind Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Hessen.

Dem Integrationscenter der DGT gGmbH wurde im Februar 2008 das Qualitätssiegel von Weiterbildung Hessen e. V. verliehen und ist durch die HZA für Arbeitsmarktmaßnahmen zertifiziert.

 

 

 

Aktuelles

Gestartet ist die Dienstleistungsgesellschaft- Taunus, DGT gGmbH, im September 2001 mit dem barrierefreien Umbau der Liegenschaft in der Voltastraße in Hattersheim. Die Zielsetzung der Gesellschafter „Josefs-Gesellschaft“ und „Main-Taunus-Kreis“ war „Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen eine Möglichkeit der Integration auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen“. Zu Beginn hatte der Betrieb 6 Mitarbeiter; Hauptbereich war die Durchführung von Maßnahmen der Arbeitsmarktverwaltung (Qualifizierung + Vermittlung) und Bürodienstleistungen.

1616 Klienten mit Behinderungen und besonderen Vermittlungshemnissen von der Job-Offensive des MTK und der Bundesagentur für Arbeit wurden bei der DGT unterstützt. Ein gutes Drittel konnte in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. Die drastischen Mittelkürzungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik für Langzeitarbeitslose seit 2010 (minus 25 % in 2011 + minus 17% in 2012) hatte zur Folge, dass ein Klientenrückgang bei der DGT um 2/3 eintrat, zudem wurden die Finanzierungs- und Förderkonditionen für diesen Personenkreis deutlich reduziert. Behinderte Menschen bleiben Verlierer des Beschäftigungsaufschwungs. Von 2010 zu 2011 ist die Zahl der Arbeitslosen um 8% gesunken, die der arbeitslosen Schwerbehinderten um 3% gestiegen. Um 60% wurden die Arbeitsgelegenheiten und der Beschäftigungszuschuss für Arbeitgeber gekürzt. Mehr als 20% der Träger der Arbeitsförderung haben ihre Arbeit inzwischen komplett eingestellt.

Um die Weiterexistenz der DGT zu sichern wurden neue Arbeitsfelder für den Integrationsbetrieb erschlossen bzw ausgebaut. Heute hat die DGT neben dem Bereich Qualifizierung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen die Mittelverwaltung und Personalorganisation von 25 Ganztagsschulen – im MTK (23) und Kelsterbach (2) – übernommen.

Dieser Bereich umfasst ca. 400 MitarbeiterInnen für Betreuung, Förderung und Freizeitangebote an den Schulen. Im Schuljahr 2013/14 versorgen DGT-.MitarbeiterInnen acht Ausgabeküchen an Ganztagsschulen im MTK; kaufmännische MitarbeiterInnen nehmen z.T. die Essensabrechnungen vor. 26 Inklusions-Schülerinnen und Schüler an Regelschulen, Schulkinderhäusern und Horten werden von DGT-Personal unterstützt. 4 Mitarbeiterinnen betreuen eine „Soziale Gruppe“ in einem Schulkinderhaus. 4 Arbeitsassistenten unterstützen sehbehinderte Beschäftigte an ihrem Arbeitsplatz. Ein Mitarbeiter hat die Cafeteria an einer Psychiatrischen Klinik übernommen. Bürodienstleistungen werden für öffentliche und private Kunden durchgeführt. Neben einer Pflegehilfe in einer Demenz-Wohngruppe arbeiten MitarbeiterInnen als Botenfahrer, Hausmeister, Reinigungskräfte und Straßenbegeher. Inzwischen hat die DGT im Kernbereich 70 Arbeitsplätze und ca 400 Arbeitsverträge an Schulen, der Anteil der schwerbehinderten MitarbeiterInnen beträgt regelmäßig zwischen 40% und 60% Im Jahr 2012 hatte die DGT gGmbH eine Lohn-Gehaltssumme von 1.150.000.- € bei einer Arbeitsstundensumme von 119.191 Arbeitsstunden im Jahr. Statt Langzeitarbeitslosigkeit mit allen ihren negativen Auswirkungen für die Betroffenen zu zementieren, trägt die DGT dazu bei Beschäftigung zu organisieren, dringend notwendige gesellschaftliche Aufgaben zu übernehmen, einen spürbaren Beitrag für die Sozialkassen zu leisten und Transferleistungen zu reduzieren. Monatlich zahlt die DGT gGmbH über 50.000.- € an die Sozialversicherungen und das Finanzamt (Lohn- + Umsatzsteuer).